Matthew Qick: Silver Lining

„Ihr Leben ist kein Kinofilm, Pat. Das Leben überhaupt ist kein Film.“ (S. 307)

Im Fall von „Silver Linings“ doch – und noch dazu ein ziemlich erfolgreicher. Mit 8 Oscar-Nominierungen wurde der Film versehen, der auf dem vorliegenden Buch von Matthew Quick basiert.
Trotz leichter Abweichungen des Films von der Buchvorlage sind beide Versionen von Pats Leben nahezu deckungsgleich und berichten von seinem Kampf um das Wiedererlangen von Normalität, nachdem er in die Psychiatrie eingeliefert wurde. Langsam entfaltet sich die Geschichte Pats und seiner Nachbarin Tiffany und der Leser taucht ein in eine Welt voller Aufs und Abs und jeder Menge Baseball.
Was sich im Film äußerst kurzweilig gestaltet ist im Buch meiner Meinung nach nicht so gut gelungen. Die Stil, die Sprache und der gesamte Anspruch des Romans sind nicht gerade hoch – ich hatte eher den Eindruck, das Drehbuch für den Roman zu lesen. Das Gefühl eines Romans, der sich nachhaltig liest und irgendeine Botschaft vermitteln will, hatte ich nie.
Wenn man kein literarisches Wunderwerk erwartet, wird man mit „Silver Linings“ sicher ein paar Stündchen nett unterhalten, mir gefiel im direkten Vergleich ausnahmsweise der Film besser als das Buch.          

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