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Adventskalender – Türchen 2

Brasch & Buch

Heute soll an dieser Stelle ein Blogtipp stehen. Der Blog, um den es heute geht, steht in meiner Leseliste immer ganz oben – die Rede ist von Brasch&Buch, der von Thomas Brasch gepflegt wird. Dieser hat trotz der Namensdopplung nichts mit dem DDR-Schrifststeller Thomas Brasch zu tun, sondern ist ein in München beheimateter Blogger. In der von Frauen bevölkerten Bloggosphäre stellt er eine Ausnahme dar und weiß mit ausgewählten und durchdachten Rezensionen und Gedanken zu überzeugen.

Seine Rezensionen sind immer lesenwert und bieten neue Blicke auf Bücher und sind somit im besten Sinne anregend. Seine Auswahl an besprochenen Monographien ist eine bunter Mix und umfasst von Klassikern bis zu Titeln aus den Bestsellerlisten so gut wie alles. Eine echte Fundgrube und ein wirklich toller Blog-Tipp. Reinschauen lohnt sich!

Hier noch einmal der Link auf die Seite von Thomas Brasch: https://thomasbrasch.wordpress.com/

Der gebloggte Adventskalender

Ab morgen ist es soweit, der Dezember steht ins Haus. Die Vorweihnachtszeit hat begonnen, und damit auch die Zeit der Adventskalender. Diese Gelegenheit möchte ich nutzen, um hier auf dem Blog ebenfalls einen kleinen digitalen Adventskalender zu veröffentlichen. Jeden Tag ein neues Türchen, hinter dem sich alles Mögliche verbergen kann – mal sollte es ein empfehlenswerter Blog sein, der vorgestellt wird, mal ein kleiner Veranstaltungstipp. Für Bücher, für deren Besprechung während des Jahres keine Zeit blieb, wird es Kurzrezensionen geben und vielleicht wird auch einmal ein Buch verlost.

Gerne könnt ihr den Blog schon einmal vorsorglich abonnieren (auf der rechten Seite bietet sich diese Möglichkeit) oder ein Lesezeichen für den Adventskalender einrichten.

Viel Spaß beim Entdecken wünsche ich euch!

Zehn Fragen – neun Bücher

Zehn Fragen zu Büchern

Meine Augsburger Blogger-Kollegin Birgit Böllinger hat auf ihrem Blog Sätze und Schätze einen älteren Fragebogen noch einmal gepostet, über dessen Beantwortung ich gegrübelt habe. Nun sind die Antworten gefunden!

  1. Das erste Buch, das du bewusst gelesen hast?

Das war Rainer M. Schröders Roman Das Vermächtnis des alten Pilgers. Ein farbiger Abenteuerroman aus der Zeit der Kreuzzüge, der mich im Alter von zehn oder elf Jahren zum ersten Mal eine ganz Nacht lang durchlesen lies. Und fortan war ich dem Autor verfallen und habe heute noch das Oeuvre des Autors in meinen Regalen stehen.

2. Das Buch, das Deine Jugend begleitete?

Das war Ralf Isaus Das Museum der Erinnerungen. Ausgehend vom Pergamon-Altar erzählt der Autor eine phantastische Geschichte von Erinnerungen und Phantasie. Das Buch hat mich damals sogar dazu gebracht, in der Schule ein Referat über Isaus Erzählung zu halten.

3. Das Buch, das Dich zur Leserin/zum Leser machte?

Ein Leser war ich davor schon immer, doch im Alter von 12 Jahren griff ich das erste Mal in der lokalen Stadtbücherei zu einem Buch von Robert Ludlum, was meinen Lesegeschmack für die nächsten Jahre stark prägen sollte. Krimis und Thriller waren fortan die Bücher, die ich am häufigsten aus der Bücherei heimschleppte. Auch wenn Der Prometheus-Verrat – so hieß das Buch –  an meinen heutigen Standards gemessen eine Räuberpistole und schlecht geschrieben war, so weckte es doch in mir den Wunsch nach mehr Bücher, die mich fesselten.

4. Das Buch, das Du am häufigsten gelesen hast?

EIN Buch gibt es da nicht, einige Titel habe ich doppelt gelesen, aber ein Dauerlesebrenner ist Der Name des Windes von Carlos Ruiz Zafon genauso wie Richard Flanagans Goulds Buch der Fische. Lektüren, in denen sich immer wieder etwas Neues entdecken lässt.

5. Das Buch, das Dir am wichtigsten ist?

Angesichts der vielen hundert Bücher, die noch auf mich warten, wäre es etwas verfrüht, bereits jetzt ein Buch festlegen zu wollen, welches ich als DAS wichtigste Buch erachte. Eines, das aber auf alle Fälle Potential für diese Kategorie hat ist Anthony Marras Die niedrigen Himmel.

6. Das Buch, vor dem Du einen riesigen Respekt bzw. Bammel hast?

Also bei mir ist das die Odyssee von Homer, die bei mir in meinen Bücherstapeln auf mich lauert. Kann mich ein solch betagtes Werk noch begeistern oder sagt mir das Opus Magnum Homers heute nichts mehr? Vor diesem anspruchsvollen Buch habe ich auf alle Fälle Respekt und werde ich etwas einarbeiten müssen

7. Das Buch, das Deiner Meinung nach am meisten überschätzt wird?

Vieles von den Bestsellerlisten und generell alles von Sebastian Fitzek. Stilistisch mangelhaft, unausgegorene und abstruse Plots, Metzelorgien ohne Sinn und Verstand – Fitzeks Output ist eine Zumutung, aber jedes Mal auf Platz eins der Bestsellerlisten. Ein Rätsel.

8. Das Buch, das Du unbedingt noch lesen willst – wenn da einmal Zeit wäre?

Ein Buch? Wirklich ein Buch? Die Zahl der Wunsch-Lektüre ist eher dreistellig, doch wenn ich mich auf ein Buch beschränken müsste, es wäre wohl Lew Tolstois Krieg und Frieden.

9. Das Buch, das Dir am meisten Angst macht

Das ist Marisha Pessls Die amerikanische Nacht. Gekonnt verwebt die Autorin darin die Realität mit der Fiktion über einen mysteriösen Filmemacher und collagiert das Ganze zu virtuos, dass man zunehmend an seiner Wahrnehmung zweifelt.

10. Das Buch, das Du gern selbst geschrieben hättest?

Auf diese Frage fällt mir wirklich keine Antwort ein, da ich eh ein lausiger Autor wäre und keinem Autor seinen verdienten Ruhm streitig machen möchte. Gut dass sich die Autoren und Autorinnen solche tolle Welten erdacht haben, für mich reklamieren möchte ich keine.

 

 

Wie sehen eure Antworten aus? Was sind die Bücher, die euch beeinflusst haben? Auf andere Listen bin ich sehr gespannt!

Frankfurter Buchmesse 2016

Alle Jahre wieder, so auch dieses Jahr – 4,5 Stunden Busfahrt von der Fuggerstadt Augsburg bis in die Messestadt Frankfurt, dann Rundgänge, Termine, Stöbern, Schauen, dann 4,5 Stunden Rückfahrt und damit wieder viel Zeit im Bus. Zeit, die die platten Füße zur Erholung brauchen und auch Zeit, um die neuen literarischen Errungenschaften in Augenschein zu nehmen.

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Die Agora, das Herz der Buchmesse

Die diesjährige Messe war mit einem Partnerland-Doppel gekoppelt, nämlich den Niederlanden und Flandern. Deren grenzenübergreifender Sprachraum bildete die Basis für die Kooperation mit der Buchmesse. In der Gastland-Halle zeigten die beiden Länder dann auch prompt, welchen literarischen Output dieser Sprachbereich beisteuert. Namhafte Autoren wie Tommy Wieringa, Margriet de Moor oder Leon De Winter waren mit ihren Büchern nicht nur im Forum vertreten, sondern auch an bei allen Ständen und Podien mehr als präsent.

Immer wieder hörte man mit dem niederländische Satzfetzen oder stolperte an den Ausstellerständen über Titel aus den Nachbarländern, die sich größtenteils interessiert anlasen und in den nächsten Wochen hier auch noch auf dem Blog vorgestellt werden. Doch nun erst einmal von Anfang an: Continue reading