Das Deutscher Buchpreis-Lotto 2026

Jedes Jahr das gleiche Spiel. Eine Jury, die aus den üblichen Branchenvertretern zusammengesetzt ist und die versucht, den Roman des Jahres zu küren. Jedes Jahr eine sich immer mehr ins Influencerhafte verschiebende Riege an digitalen Stimmen, die den Buchpreis begleiten – und wie jedes Jahr natürlich auch mein Tippspiel, wie gewohnt höchst subjektiv und mindestens ebenso fehlbar.

Gewissheit wird erst der 11. August bringen, denn dann wird die Liste von der Jury offiziell bekanntgegeben. Bis dahin gibt es diese zwanzig Tipps von mir. Bücher, die ich erwarte, die ich gerne auf der Liste sähe oder die manchmal auch nur ein Gefühl ihrer Nominierungswürdigkeit bei mir auslösten, alles bunt gemischt und damit das Gegenteil des extrem trostlosen Logos des diesjährigen Buchpreises, kurzum: mein Lotto in Sachen Deutscher Buchpreis 2026!

  • Elias Hirschl – Schleifen
  • Oliwia Hälterlein – Wir Töchter
  • Leh-Wei Liao – Glaszeit
  • Tomer Gardi – Liefern
  • Nadine Schneider – Das gute Leben
  • Yade Yasemin Önder – Anti-Müller
  • Valeria Gordeev – Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle
  • Thea Mengeler – Öffentlicher Nahverkehr
  • Robert Menasse – Die Lebensentscheidung
  • Clemens Böckmann – Das richtige Leben des Alvaro Maderholz
  • Svenja Leiber – Nelka
  • Son Lewandowski – Die Routinen
  • Petra Morsbach – Orion
  • Boris Schumatsky – Die Seine fließt ins Schwarze Meer
  • Annika Büsing – Magisch
  • Dana Grigorcea – Tanzende Frau, blauer Hahn
  • Dana Vowinckel – Anton und Alma
  • Christoph Peters – Entzug
  • Heike Geißler – Michaela Kohlhaas
  • Muri Darida – King Cobra
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