Das Jahr geht den Tagen mit den längsten Nächten entgegen, die Temperaturen fallen unter die Null-Grad-Marke, das Ende des Jahres rückt näher. Grund genug, sich mit verheißungsvollen Büchern zu beschäftigen, die im Fühling des kommenden Jahes erscheinen, wenn die Tage wieder länger werden und die Temperaturen in angenehmere Höhen klettern.
Wieder einmal ist es eine bunte Mischung geworden, die Titel vorstellt, die die großen Themen des Lebens ebenso wie die kleinen bearbeiten. Es finden sich lange Erzählungen neben der kurzen Form, neue Stimmen stehen neben eingeführten Namen, dazu reicht der Bogen von kleine Independent-Verlagen hin zu den großen Verlagshäusern.
Eingeteilt ist das Ganze wieder einmal in die Kategorien National, International und Krimis. Die Links hinter den Covern und Titeln führen zu den Verlagsseiten, die weiterführende Informationen über die Bücher bereitstellen – verbunden mit der Bitte, im Fall eines käuflichen Erwerbs der Titel den lokalen, unabhängigen Buchhandel anstelle von digitalen Monopolisten zu bedenken.
National





Petra Morsbach – Orion (Penguin). Ulrich Woelk – Hellere Tage (C. H. Beck). Johann Reißer – Pulver (Frankfurter Verlagsanstalt). Nadine Schneider – Das gute Leben (S. Fischer). Cihan Acar – Casino (Hanser Berlin).





Lukas Rietzschel – Sanditz (dtv). Thomas Hettche – Liebe (Kiepenheuer & Witsch). Hannah Häffner – Die Riesinnen (Penguin). Robert Seethaler – Die Straße (Claassen). Walter Fabian Schmid – Schattenwurf (Nagel & Kimche).





Wilhelm Bartsch – Meckels Messerzüge (Wallstein). Gabriele Reuter – Das Tränenhaus (Reclam). Iwan Heilbut – Zugvögel (Claassen). Regina Denk – Der Fährmann (Droemer). Nicola Denis – Wo die Kaffeekirschen leuchten (Friedenauer Presse).
International





Liz Moore – Der andere Arthur (aus dem Englischen von Cornelius Hartz, C. H. Beck). Andrew O’Hagan – Maifliegen (aus dem Englischen von Manfred Kempf und Gabriele Kempf-Allié, Claassen). Karine Tuil – Die Liebeshungrigen (aus dem Französischen von Maja Ueberle-Pfaff und Alexandra Baisch, dtv). Safae el Khannoussi – Oroppa (aus dem Niederländischen von Stefanie Ochel, Hanser). Pilar Adón – Von Vieh und Vögeln (aus dem Spanischen von Susanne Lange, Wallstein).





R. C. Sherriff – Vor uns die Zeit (aus dem Englischen von Rainer Moritz, Unionsverlag). Radka Denemarková – Schokoladenblut (aus dem Tschechischen von Eva Profousová, Hoffmann & Campe). Megan Hunter – Tage des Lichts (aus dem Englischen von Judith Schwaab, C. H. Beck). Robbie Arnott – Dusk (aus dem Englischen von Nikolaus Hansen, Piper). Lucie Rico – GPS (aus dem Französischen von Milen Adam, Matthes & Seitz Berlin).





Hal Ebbott – Unter Freunden (aus dem Englischen von Jan Schönherr, Claassen). Carys Davies – Das Pfarrhaus (aus dem Englischen von Eva Bonné, Luchterhand). Elspeth Barker – O Caledonia (aus dem Englischen von Verena von Koskull, Piper). John Horne Burns – Galleria Umberto (aus dem Englischen von Gregor Hens, Die Andere Bibliothek). Xu Zechen – Der große Kanal (aus dem Chinesischen von Daniel Fastner, Matthes & Seitz Berlin)





Rachel Khong – Real Americans (aus dem Englischen von Tobias Schnettler, Kiepenheuer & Witsch). Colin Walsh – Kala (aus dem Englischen von Andrea O’Brien, Gutkind). Alice Brito – Die Frauen der Fonte Nova (aus dem Portugiesischen von Markus Sahr, Weidle). Dario Ferrari – Die Pause ist vorbei (aus dem Italienischen von Christiane Pöhlmann, Wagenbach). Rabih Alameddine – Die wirklich wahre Geschichte von Radscha, dem Gutgläubigen (und seiner Mutter) (aus dem Englischen von Werner Löcher-Larence, C. H. Beck).
Krimis





Garry Disher – Zuflucht (aus dem Englischen von Peter Torberg, Unionsverlag). Daniel Faßbender – Heaven’s Gate (Diogenes). Mary Roberts Rinehart – Die Villa am Meer (aus dem Englischen von Eva Sobottka, Oktopus). Henry Wise – Holy City (aus dem Englischen von Karen Witthuhn, Polar Verlag). Ken Jaworowski – What about the bodies (aus dem Englischen von Lea Dunkel, Pendragon).